Glasarten, die bei Geländern, Überdachungen, Glaskonstruktionen verwendet werden

Glas ist ein Material, das durch Schmelzen von Siliziumoxid (Kieselerde, Si02) mit verschiedenen Zusätzen, die in entsprechenden Portionen gewählt werden, und dann durch eine schnelle Abkühlung entsteht, damit es zur vollen Kristallisation der Kieselerde nicht kommt und im Aufbau möglichst viele amorphe Festkörper, die eigentlich eine abgekühlte Flüssigkeit sind, enthalten sind. Zur Produktion vom traditionellen Glas verwendet man Quarzsand (Si02) und Zusätze, vorwiegend: Soda (Na2C03) und Calciumcarbonat (CaC03), Flussmittel: Boroxid und Bleioxid (B203, PbO) und farbgebende Elemente, zu denen meistens Übergangsmetalle (Cadmium, Mangan und andere) gehören. Die Rohstoffe werden gemischt, im Ofen (sog. Glasschmelzwanne) bei einer Temperatur von 1400-1500°C geschmolzen und anschließend vor vollständigem Erstarren geformt. Die Glasherstellung ist schon seit über fünf Tausend Jahren bekannt. Iml. Jh. V. Chr. wurden die Gegenstände im Blas-Prozess gefertigt, im 19. Jh. wurde Gussverfahren entdeckt.

Sicherheit

Das charakteristische Merkmal von normalem Fensterglas ist seine Sprödheit, es zerfällt in lange scharfe Bruchstücke, die erhebliche Verletzungen verursachen und manchmal zum Tod führen können. Die Haupteigenschaft vom selbsttragenden Sicherheitsglas sorgt dafür, dass die Zwischenschicht aus Folie oder Harz die Schlagenergie dämmt und die Durchdringung verhindert. Auch wenn das Sicherheitsglas zerfällt, liegen seine Glasfragmente an die dadurch die Gefahr von Verletzungen vermindert wird. In Oberlichten aus Glas, die der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, können die herunterfallenden Glasanlagen und Glastrennwände schnell zerschlagen werden. Ohne selbsttragendes Glas könnte dies eine riesige Gefahr durch das herunterfallende Glas darstellen. In Gegensatz zu allen anderen Typen von Glas bleibt das Mehrschichten-Sicherheitsglas nach dem Zerschlagen stabil und die Menschen vor Verletzungen schützt.

Glasarten:

Gehärtetes Glas

Das Härten von Glas hat einen riesigen Einfluss auf seine mechanische Festigkeit, d.h. auf: Zerschlagen, Biegen und thermische Beständigkeit, plötzliches Abkühlen oder Erwärmen von Glas. Die Festigkeit von gehärtetem Glas ist sogar 6-fach höher als vom Normalglas. Gehärtetes Glas wird auch als Sicherheitsglas genannt, weil es während des Zerschlagens in Hunderte von ungefährlichen kleinen Bruchstücken zerfällt. Das Glas wird während des Härtens bis ca. 700 Grad Celsius erwärmt und mit Druckluft schnell abgekühlt. Vorteilhaft ist für diesen Prozess diese Tatsache, dass das Äußere nicht beeinflusst, sondern nur der innere Aufbau des Materials geändert wird. Das Sicherheitsglas kann man während des Härtens anstreichen und ausbrennen. Das thermisch gehärtete Sicherheitsglas findet im Bauwesen, in der Möbelindustrie, Herstellung von Haushaltsgeräten, Autoindustrie, Eisenbahnverbindung, Flugzeug- und Schiffsindustrie sowie in vielen anderen Wirtschaftszweigen.

Floatglas

Floatglas wird als Grundlage für die Herstellung von gehärtetem, laminiertem Glas, Satinglas, Mattglas, lackiertem Glas etc. verwendet. Es wird der Feuerbehandlung unterzogen und hat dadurch eine glatte Oberfläche, die von optischen Verformungen frei ist. Das Float-Glas ist transparent, hat einen grünlichen oder blau-grünen Farbton, besonders auf Glaskanten sichtbar. Die Lichtdurchlässigkeit ist von der Glasfüllung-Dicke und vom Gehalt an Eisenoxiden in der Glasmasse abhängig.

    Einsatzbereiche:
  • - Glasverbauungen, Nurglastüren, Schiebetüren
  • - Wände, Duschkabinen
  • - Glasbauteile der Inneneinrichtungen
  • - Glastreppen, Glas-Fußböden, Geländer


Weißglas

Diese Art von Glas ist grundsätzlich farblos und der grünliche Farbton, der für ein Normal-Float-Glas typisch ist, wurde ganz ausgeschlossen. Das Hauptmerkmal von Weißglas ist eine hohe Lichtdurchlässigkeit und eine hervorragende Sonnenenergieübertragung. Es wird überall dort verwendet, wo seine ästhetischen Vorzüge und optische Eigenschaften - vor allem seine Durchsicht - besonders nützlich sind.

    Einsatzbereiche:
  • - Nurglastüren, Schiebetüren, Duschkabinen
  • - Flächen in der Küche
  • - Glasbauteile der Inneneinrichtungen
  • - als Wandglas
  • - Glas-Fußböden


Mattglas

Das Mattglas wird einem mechanischen Verfahren unterzogen, das in der Beeinflussung der Glasoberfläche mit einem Feinsandstrahl (Korund) besteht, der aus einer Hochdruckdüse heraustritt. Dies trägt dazu bei, dass die Oberfläche von Glas rau undurchsichtig ist (weil mikroskopische Glasteilchen durch Sand ausgerissen werden). Wenn Teile von Glas mit einer Schutzfolie vor dem Mattieren geklebt werden, kann man das Glas lediglich an freigelegten Stellen mattieren. Dadurch kann man Muster kombinieren, mit Sand Aufschriften machen, etc.

Satinglas (Milchglas)

Das Satinglas zeichnet sich durch eine beständige, homogene, matte Oberfläche aus, die im Zeitverlauf ihre Eigenschaften nicht verliert. Die matte Oberfläche lässt sich leicht waschen und bereitet keine Probleme bei der Aufrechterhaltung einer entsprechenden Hygiene. Das Satinglas zeichnet sich durch eine hohe Lichtdurchlässigkeit aus, was eine maximale Zusatzbeleuchtung des Innenraums bei gleichzeitigem Bewahren der Privatsphäre sicherstellt. Der Effekt einer matten Oberfläche bekommt man durch Mattierungsverfahren (durch Mattbrenne mittels Säure) der Glasfüllung von einer Seite. Das mit Säure behandelte Glas erfüllt die Anforderungen u.a. im Bereich der Wärme- und Schalldämpfung.

    Einsatzbereiche:
  • - einfache Türen und Schiebetüren
  • - Füllung von Geländern
  • - Trennwänden von Balkons
  • - Treppenstufen, Fußbodenplatten
  • - Duschkabinen und Wandschirme für Badewannen


Nurglastüren

Die Nurglastüren erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Der Grund dafür sind vor allem zahlreiche ästhetische und hygienische Vorzüge, deshalb werden die Lösungen, in denen einer der Bauteile die Nurglastüren sind, immer häufiger von Planern besonders in öffentlichen Gebäuden verwendet. Sie können separat oder als einer der Bestandteile von verglasten Innenwänden (z.B. von Trennwänden) und Außenwänden (z.B. in der Schaufensterbebauung) vorkommen.

Unter dem Begriff „Nurglastüren” sind solche Türen zu verstehen, deren Flügel - mit Ausnahme von den Beschlägen oder anderem Zubehör - ganz aus Glasfüllung (einzelne Glasscheiben - gleichförmig oder geklebte Mehrschichtengläser oder Verbundgläser) gefertigt sind.

Das Konstruktionsmaterial in solchen Türflügeln ist Glas. Die Nurglastüren können Türrahmen (meistens aus Aluminiumprofilen gefertigt) haben oder sie können als Türen ohne Türrahmen Vorkommen, wo die Flügel auf den direkt an die Wände befestigten Scharniere angeschlagen werden - sie sind meistens auch aus Glas; gegebenenfalls sie werden auf Stift-Bändern, die an den Fußboden und die Decke befestigt werden (dies bezieht sich insbesondere auf Türen für Räume in Bürogebäuden), angeschlagen.

Wenn es um rechtliche Regelungen geht, sind zurzeit keine Normen und nationale oder europäische normative Dokumente, die sich direkt auf die Nurglastüren im Innenbereich beziehen, vorhanden. Die letztens veröffentlichte Norm (PN- EN 14351-1 Fenster und Türen. Norm des Produkts, Betriebseigenschaften. Teil 1: Außenfenster und -türen ohne Eigenschaften hinsichtlich Brandbeständigkeit und/oder Rauchdichtigkeit) regelt dagegen die Außen-Nurglastüren.

In dieser Norm gibt es einen Verweis nur auf Nurglastüren ohne Türrahmen, aber es gibt keine Unterscheidung zwischen Nurglastüren und traditionellen Türen, in denen das Glas lediglich die Funktion der Füllung vom Türflüge und nicht der Konstruktion erfüllt. Es ist darauf Aufmerksamkeit zu machen, dass es bei Nurglastüren - im Vergleich zu traditionellen Türen -größeren Wert auf einen sicheren Betrieb zu legen ist. Dies ist mit solchen technischen Eigenschaften von Glas wie Transparenz und Sprödheit verbunden, was eine Gefahr z.B. beim Prallen eines Menschen gegen die Tür (z.B. aus Versehen) oder beim Stoßen mit einem harten Gegenstand darstellen kann. Die Nurglastüren erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit. Der Grund dafür sind vor allem zahlreiche ästhetische und hygienische Vorzüge, deshalb werden die Lösungen, in denen einer der Bauteile die Nurglastüren sind, immer häufiger von Planem besonders in öffentlichen Gebäuden verwendet. Sie können separat oder als einer der Bestandteile von verglasten Innenwänden (z.B. von Trennwänden) und Außenwänden (z.B. in der Schaufensterbebauung) vorkommen.

Der unten stehenden Tabelle sind empfohlene Einsatzbereiche von Sicherheitsgläsern im Bauwesen und Glasscheiben mit einer erhöhten Beständigkeit gegen Einbruch zu entnehmen:

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Über 190 lfd. m von Geländern aus gehärtetem Glas 10mm in der Stahlkonstruktion.
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